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Anspruch

Ansporn

Aufgabe

Bestattungshaus Ahrens
Stammhaus und Feierhalle
Campestr. 29
38302 Wolfenbüttel

Filiale am Friedhof
Lindener Str. 9 E
38300 Wolfenbüttel

Telefon
05331 - 9 71 90

„Bestattungsvorsorge? Wozu soll das denn gut sein?“

„Vorsorgen? Interessiert mich nicht. Nach mir die Sintflut!“

„Davon lebe ich auch nicht länger.“

„Vorsorgen? Na klar. Oder willst du, dass andere über dich entscheiden?
Mein Leben, mein Tod, meine Entscheidung!“

„Ich habe schon vor Jahren alles geregelt.
So gibt es keinen Streit mit meinen Kindern - und meine Frau
muss sich keine Sorgen wegen des Geldes machen!“

 

„So, wie ein Volk seine Toten verehrt, so offenbart sich seine Seele vor dir.“
Dieses Zitat des chinesischen Philosophen Konfuzius zeigt: Im Umgang mit dem Tod oder gar dem eigenen Sterben gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“.
Es ist vielmehr eine Frage der (persönlichen) Kultur. Deshalb finden wir weltweit - in der Geschichte und gegenwärtig - so viele unterschiedliche Vorstellungen.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen empfehlen wir allen, die selbst Regelungen für ihr Lebensende und die Zeit danach treffen möchten, sich zunächst einmal gründlich zu informieren.
Diese Beratung bieten wir Ihnen kostenlos und unverbindlich. Auch unseren kostenlosen „Ratgeber für Vorsorgeregelung und Trauerfall“ können Sie sich sowohl im Stammhaus aus auch in unserer Filiale gern persönlich abholen oder bestellen. Bitte zögern Sie nicht, uns hierauf anzusprechen.
Natürlich ist es auch ratsam, die Entscheidung mit Angehörigen und ggf. Freunden zu besprechen. Möglicherweise ergeben sich aus diesen Gesprächen sogar noch weitere Ideen.
(Bitte sehen Sie auch in unsere Rubrik „Vorsorge konkret“.)

 

Ein kurzer Blick zurück

Seit Jahrhunderten bereiten sich die Menschen nicht nur in geistiger, sondern auch in praktischer Hinsicht auf den eigenen Tod vor.
Die Bedeutung der Vorsorge für den eigenen Tod zeigen z. B. die spätmittelalterlichen Testamente reicher Bürgerinnen und Bürger:

Ansehen und Bedeutung der Verstorbenen
In diesen Verfügungen sorgte man nicht nur für das Jenseits vor, sondern regelte auch den Ablauf der Trauerfeierlichkeiten: Das Begräbnis sollte würdig und ehrenvoll sein und der Sarg sollte von einer großen Trauergemeinde begleitet werden. Auf diese Weise sollte das Ansehen und die Bedeutung des Verstorbenen manifestiert werden.
Um dies zu erreichen, wurde nicht selten mit „Spenden“ gearbeitet: Mit Hilfe von Waisenkindern und Bedürftigen verschafften sich so zahlreiche wohlhabende Bürger einen großen Leichenzug.

Planung bis ins Detail
Die Vorsorge für den eigenen Tod erstreckte sich nicht nur auf das Begräbnis und das Totengedächtnis, sondern auch auf praktische Details: Hierzu gehörten neben der Wahl und der Aufbewahrung des Sterbekleides bzw. des Leichentuches auch die Gestaltung des eigenen Grabes.
Der Tischgenosse Martin Luthers, Johannes Mathesius, soll gesagt haben: „Ich habe meinen Sterbekittel und Haube mir schon zur Hand gelegt und mir mein Epitaphium und Grabschrift vor etlichen Jahren gemacht.“

Und im 19. Jahrhundert war es in vielen ländlichen Gebieten üblich, dass sich die Menschen schon zu Lebzeiten ihren Sarg schreinern ließen oder sich zumindest Holz für einen Sarg bereitlegten.
Ebenso bewahrte man das Sterbekleid Jahrzehnte lang auf.

Heutzutage beschränkt sich die Sterbevorsorge im Allgemeinen auf die finanzielle Absicherung des eigenen Todes.

„Nur keine Umstände machen!“
Der Wunsch, seinen Angehörigen nicht zur Last zu fallen, führte bereits um 1900 zur Entstehung von „Sterbevereinen“ oder „Sterbekassen“: Regelmäßig zahlten die Vereinsmitglieder kleine Beiträge in die Kasse ein, wofür dann im Todesfall die Bestattungskosten übernommen wurden. Selbst ein Gefolge beim Leichenzug wurde gestellt. Teilweise entfalteten diese Sterbevereine auch ein reges Vereinsleben und erfüllten damit den Wunsch vieler Mitglieder nach Geselligkeit.

Der Tod - eine moderne Herausforderung
Mittlerweile erfolgt die finanzielle Absicherung i. d. R. jedoch durch Lebensversicherungen oder durch Sparkonten, die eigentlich gar nicht (ausdrücklich) für diesen Zweck vorgesehen waren. Dass es eigens für die Bestattungsvorsorge spezielle Treuhandkonten gibt, wissen nur die wenigsten Menschen.

Auch einen detaillierten Vertrag, in dem die Wünsche genau festgehalten werden, schließen bisher nur wenige Menschen mit einem Bestattungsunternehmen ab. Die Hemmschwelle, sich die eigene Sterblichkeit wirklich bewusst zu machen, ist offenbar sehr hoch. Es ist eine Herausforderung - für sich selbst und alle Angehörigen. Gerade in einer Gesellschaft, in welcher der Tod häufig tabuisiert wird.

Deshalb nochmals unser Angebot:
Wir bieten Ihnen diese Vorsorgeberatung kostenlos und unverbindlich. Bitte zögern Sie nicht, uns hierauf anzusprechen. Schließlich geht es um Ihre Wünsche, um Ihre Entscheidung!
(Bitte sehen Sie auch in unsere Rubrik „Vorsorge konkret“.)

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